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Grabpflege

Bei der Auswahl einer Grabstätte wird selten über die nötige Pflege nachgedacht. Doch es sollten neben den Kosten für den Erwerb des Grabes auch die nötigen Pflegeausgaben für die Grabstelle bedacht werden. Je nach Jahreszeit ist ein Grab teilweise sehr pflegebedürftig und damit kostenintensiv. Daher sollten die Vor- und Nachteile der Grabarten genau abgewogen werden. Die einzelnen Grabstätten unterscheiden sich allerdings zum Teil sehr in den zu veranschlagenden Kosten. Die Pflegeintensität variiert je nach Grabart. Es gibt sehr pflegaufwendige Gräber und auch solche, die keiner Pflege bedürfen.

Pflegekosten unterscheiden sich

Die Kosten für die Grabpflege unterscheiden sich stark voneinander. Die günstigste und unkomplizierteste Möglichkeit ist eine Grabstätte, die vom Friedhofsträger gepflegt wird. Die Pflegepauschale wird für die Dauer der Ruhezeit bei Erwerb der Grabstelle gezahlt. Diese Pflegevariante trifft beispielsweise auf Urnenstelen und Kolumbarien aber auch auf Gemeinschaftsgräber zu. Am teuersten ist die Grabpflege bei einem Wahlgrab. Hier können die Kosten für den Einsatz eines Friedhofsgärtners für die Dauergrabpflege bis zu 1.300 Euro pro Jahr betragen. Bei Alternativbestattungen wie etwa bei der Verstreuung der Asche in der Natur muss die Grabstelle meist nicht gepflegt werden, da sie im natürlichen Zustand belassen wird und keine zusätzliche Bepflanzung erfolgt.

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Grabpflege selbst übernehmen

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Grabpflege zu organisieren. Zum einen können die Hinterbliebenen eine Grabstelle erwerben, um die sie sich anschließend selbst kümmern, zum anderen kann eine Friedhofsgärtnerei beauftragt werden. Soll die Pflege selbst vorgenommen werden, muss die Nähe des Wohnortes zum Friedhof gegeben sein und die Person sollte gesundheitlich dazu in der Lage sein, die Pflegearbeit zu übernehmen. Ist dies nicht der Fall, entfällt die Möglichkeit der eigenständigen Pflege.

Grabpflege vom Gärtner

Wenn man sich nicht selbst um die Pflege kümmern kann oder dies nicht möchte, kann auch ein Friedhofsgärtner beauftragt werden, der die komplette Grabpflege übernimmt. Mit dem Gärtner wird ein Pflegeintervall festgelegt. Die genauen Kosten richten sich nach der Größe, der Lage des Grabes und nach der Bodenbeschaffenheit. Auch die Laufzeit des Vertrages wird in der Preiskalkulation berücksichtigt. Die reinen Pflegekosten liegen ohne Neubepflanzung bei etwa 50 bis 80 Euro pro Jahr.

Weitere hilfreiche Informationen:

- Informationen zur anonymen Erdbestattung.

- Nützliche Tipps zum Sparen bei Beerdigungen.

- Hier interessante Fakten zur Promession nachlesen.

Bildquelle: © Susanne Schmich / pixelio.de